"Emmendinger Modell"

 

 

Das Konzept oder "Emmendinger Modell" ist gespeist aus den Erfahrungen der vergangenen 20 Jahre im Umgang mit der Waldorfpädagogik und der Integration/Inklusion. Gewachsen ist eine Struktur auf der Grundlage der Menschenkunde Rudolf Steiners, die immer das Kind in den Mittelpunkt stellt, gleich welcher Begabung. Ein rhythmisierter Tagesablauf ist insbesondere für die Unterstufenschüler von großer Bedeutung. In der Mittel- und Oberstufe erleben wir, dass Differenzierung im Sinne der Bedürfnisse der Schüler wichtig wird. Zum Beispiel bilden hier klassenübergreifende Lerngruppen eine Möglichkeit den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Flexibilität und individuelle Bedürfnisse sind wichtige Leitmotive.

  • Klassengröße und Klassenzusammensetzung: bis zu 28 Schüler und Schülerinnen bilden eine Klasse
  • Unterricht überwiegend im Team: Waldorflehrer/in & Heilpädagogischer Lehrer (oder Sonderschullehrer) plus Mitarbeiter/innen im Freiwilligendienst bilden ein Klassenteam; in den Fachunterrichten werden individuelle Teamzusammensetzungen gebildet 
  • Ziel- und Binnendifferenzierung: inhaltlich, im Umfang, in der Herangehensweise, in der Methode, in der Sozialform, am Material etc.  
  • individuelle Förderpläne/Entwicklungsberichte 
  • bis zur Oberstufe findet eine Beurteilung durch ausführliche Zeugnisberichte statt

Bewegliches Klassenzimmer 

  • in der Unterstufe: hygienische Tagesstruktur und bewegliches Mobiliar 
  • ein ansprechendes Klassenzimmer mit beweglichen Bänken und Sitzkissen regt die Fantasie an und erleichtert das Spielen und Umräumen
  • ein fester Wandertag wöchentlich für 1. & 2. Klasse: Begegnung mit der Natur und soziale Entwicklungsmöglichkeiten mit genügend Raum und Zeit

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Das "Emmendinger Modell"

 


 

Was bietet unsere Schule sonst noch?

  • die Fremdsprachen (Englisch und Französisch) beginnen ab der ersten Klasse mit Liedern, Versen und Spielen 
  • ein breites künstlerisch-handwerkliches Fächerangebot zieht sich durch die gesamte Schulzeit: Handarbeit, Werken, Malen, Korbflechten, Gartenbau, Schmieden, Plastizieren und vieles mehr
  • ebenfalls nehmen die künstlerisch-musischen Fächer einen wichtigen Raum ein: Eurythmie und Musik
  • integrativer Hort und Kernzeitbetreuung.
  • die Werkstufe ab der 9. Klasse bietet Differenzierungsmöglichkeiten und eine praktische Ausrichtung - mit dem Ziel der Berufswegeplanung für die Jugendlichen mit Behinderung. Inhalte sind unter anderem Mobilitätstraining, Psychomotorik und gruppenübergreifende Projekte 
  • Oberstufenpraktika: Landwirtschafts-, Betriebs- und Sozialpraktikum (9., 10. und 11. Klasse)
  • der Waldorfabschluss findet in der 12. Klasse obligatorisch statt 
  • ebenso können staatliche Abschlüsse erworben werden: Mittlere Reife, Fachhochschulreife und Abitur (in Kooperation mit den Freiburger Waldorfschulen)

Inklusion bedeutet für uns: Gemeinsames Leben und Lernen für Kinder mit und ohne Behinderung auf der Grundlage der Waldorfpädagogik. 

Zum Thema "Integration/Inklusion - wie seht ihr das?" gab es eine Umfrage unter Oberstufenschülern der IWS, deren Ergebnis in einen Artikel in der Zeitschrift "Erziehungskunst" Spezial eingeflossen ist - nachzulesen hier ...